Geschichte

Die Premiere von „Ab in die Mitte!“ fand 1999 in Nordrhein-Westfalen statt. In zehn ausgewählten Städten lockten außergewöhnliche Projekte und Veranstaltungsformate die Bürgerinnen und Bürger in „ihre“ Innenstadt. Und die ließen sich nicht allein zum Feiern einladen, sondern zum Nachdenken, Diskutieren, Einmischen oder auch: die (eigene) Stadt einmal neu oder ganz anders zu erleben.

 

Der Erfolg des Modellprojektes im Jahr 1999 sprach für sich – ab 2000 lobte das Land Nordrhein-Westfalen „Ab in die Mitte!“ als jährlichen Landeswettbewerb aus.

 

Doch erregte der Blick auf die Innenstädte nicht allein in NRW Besorgnis: Ladenleerstände, zunehmende Filialisierung, die Verödung öffentlicher Räume, wachsende Verkehrsprobleme und nicht zuletzt die zunehmende Konkurrenz von großflächigem Einzelhandel ließen die Existenz vieler gewachsener Zentren als ernsthaft bedroht erscheinen.

 

2003 starteten die Landesregierungen von Niedersachsen und Hessen deshalb eigene „Ab in die Mitte!“-Programme. Sachsen folgte 2004, Berlin (unter dem modifizierten Motto „MittendrIn Berlin“) ein Jahr später.

 

Inzwischen wird in allen beteiligten Bundesländern ein Ziel verfolgt: die öffentlichkeitswirksame Inszenierung mit konkreten stadtplanerischen Vorhaben zu verzahnen. Ein Schulterschluss zwischen Stadtmarketing, Stadtplanung und Kultur, der in die Zukunft unserer Städte weist und nachdrücklich unterstreicht, dass das Instrument „Ab in die Mitte!“ sich fortwährend weiterentwickelt.

 

Wer die Zukunft der Innenstadt sichern will, muss sich dafür einsetzen, sie als Mittelpunkt des städtischen Lebens, als Ort vielgestaltiger Austauschbeziehungen, als alltäglichen Handels- und Lebensraum zu erhalten und zu stärken. Diesen Herausforderungen stellt sich „Ab in die Mitte!“ dauerhaft.

 

Ab in die Mitte Berlin
Ab in die Mitte Hessen
Ab in die Mitte Niedersachsen
Ab in die Mitte NRW
Ab in die Mitte Sachsen