Kredite für Selbstständige ohne Schufa: So geht’s!

Juli 14, 2019 in Finance

Ein Kredit ohne Schufa? Und dann auch noch für einen Selbstständigen oder Freiberufler? Zugegeben: Oft sind solche Angebote nicht zu finden, ab und an aber schon. Doch wie geht das nun genau vonstatten? Wo sind die Haken?

 

Sie suchen einen Kredit für Selbstständige ohne Schufa-Auskunft, jedoch wissen Sie nicht so recht, wie es um Ihre Chancen steht? Tatsächlich stehen diese besser als Sie meinen. Denn manche Anbieter gewähren solche Kredite durchaus. Selbst wenn Sie Ihre Selbstständigkeit gerade erst aufgenommen haben und quasi in Ihrem „ersten Monat“ stecken. Sie müssen lediglich den richtigen Anbieter finden. Denn zugegeben gewähren viele Banken solche Kredite erst, wenn Sie mindestens schon zwei, fünf oder sogar sieben Jahre Ihre Selbstständigkeit ausüben.

 

Auch ohne Schufa: Kredite für Freiberufler & Co.

 

Im besten Fall reichen beim richtigen Anbieter die letzten Kontoauszüge. Dass auf diesen ein gewisser Umsatz sowie vor allem ein „Haben“ stehen sollte, dürfte klar sein. Dennoch: Einen Haufen Dokumente müssen Sie im Optimalfall nicht vorlegen, was die hiesige (und leidige) Bürokratie auf ein Minimum reduziert. Selbst wozu Sie die Mittel verwenden möchten, müssen Sie nicht verraten.

 

Sie denken, dass Sie quasi als Ausgleich den doppelten oder gar dreifachen Zins zahlen? Nein. Seriöse Anbieter berechnen den gleichen Zins wie bei jedem anderen Kredit. Wobei der Zins natürlich von den aktuellen Sätzen und dem wirtschaftlichen Klima abhängt.

 

Warum haben Selbstständige so schlechte Chancen?

 

Doch warum stehen die Chancen von Selbstständigen und Freiberuflern auf einen solchen Kredit ohne Schufa dann so schlecht? Während es im Gegensatz Beamte quasi kinderleicht haben, ein Darlehen zu bekommen. Die Antwort ist simpel: Selbstständige und Freiberufler haben einen schlechten Status. Ein Beamter ist unkündbar, bekommt regelmäßig Gehalt und das obendrein von Vater Staat. Das Einkommen ist somit sicher. Das Risiko für den Kreditgeber, das geliehene Geld nicht wiederzusehen, daher gleich null.

 

Bei Selbstständigen ist das leider anders. Das Einkommen schwankt. In einem guten Monat sprudelt die Kasse, im nächsten herrscht plötzlich Ebbe. Risiken gibt es für Selbstständige zuhauf. Zum Beispiel:

 

  • Kunden, die nicht zahlen können oder gar wollen. 
  • Zurückgehende Aufträge aufgrund einer Wirtschaftskrise. 
  • Hoher Druck durch Konkurrenten oder große Ketten.
  • Krankheit oder Unfall des Selbstständigen.

 

Diese Risiken wirken sich auf den „Score“ von Selbstständigen aus. Also die eventuelle Möglichkeit für den Kreditgeber, das geliehene Geld nicht wiederzubekommen. Daher verweigert selbst die Hausbank oft schon eine simple Autofinanzierung. Die „Gefahr“ des Kreditausfalls ist der Bank einfach zu hoch.

 

Selbstständig: So gibt es doch einen Kredit

 

Fazit: Als Selbstständiger stehen Sie in der Reihe der Kreditnehmer ganz weit hinten. Quasi in der letzten Reihe. Statt zur Bank sollten Sie daher gleich einen anderen Weg gehen und sich einen kompetenten Kreditvermittler suchen. Allerdings einen seriösen. Fallen Sie nicht auf Anbieter herein, die Ihnen gleich im Voraus ein paar hundert Euro berechnen. Ein seriöser Anbieter verlangt keine Vorkosten oder dubiose Pauschalen, sondern erledigt die Kreditanfrage ebenso wie dessen Bearbeitung kostenlos.

 

Der Vorteil eines Vermittlers liegt jedenfalls in dessen breiter Auswahl. Solche Makler kennen Banken, wo eine Kreditanfrage Sinn ergibt oder eben nicht. Fazit: Statt zu einer oder vielen Banken sollten Sie als Selbstständiger besser zu einem Kreditvermittler gehen. Hier sind Ihre Chancen ungleich besser.